Für die stromintensive Nichteisen-Metallindustrie ist ein international wettbewerbsfähiger Strompreis von zentraler Bedeutung.
„Die beschlossenen Maßnahmen sind ein positives Signal für den Industriestandort Deutschland“, heißt es aus dem Verband.
„Dennoch braucht es jetzt weitergehende strukturelle Schritte, um die Energiepreise dauerhaft auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen.“
Planungssicherheit und Kosteneffizienz entscheidend
Damit die energieintensive Industrie wieder eine Zukunftsperspektive in Deutschland hat, müsse der Fokus stärker auf Kosteneffizienz beim Ausbau der Stromerzeugung und der Netzinfrastruktur gelegt werden. Das anstehende Monitoring sei dabei ein wichtiger Ansatzpunkt.
Zudem fordert die WVMetalle, dass die bestehenden Entlastungsregelungen für energieintensive Betriebe im aktuellen Umfang langfristig gesichert werden. Nur so könne die Industrie die notwendige Planungssicherheit gewinnen, um in Deutschland weiter zu investieren.
Strukturelle Probleme bei Netzentgelten bleiben bestehen
Trotz der Senkung des allgemeinen Netzentgeltniveaus sieht der Verband weiterhin Handlungsbedarf.
„Ohne eine verlässliche, langfristige Entlastung bleibt das strukturelle Problem ungelöst“, betont die WVMetalle.
Neue Belastungen auf den Strompreis müssten unbedingt vermieden werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nicht weiter zu gefährden.


