Die Ziele sind vielfältig:
- Zykluszeit verkürzen
- Trennmittel-, Wasser- und Luftverbrauch reduzieren
- Lebensdauer verlängern und Verfügbarkeit der Form erhöhen
- Qualität der Gussteile verbessern
- Ausschusses reduzieren

Die Ziele sind vielfältig:
Eine Umstellung von Gießprozessen dauert erfahrungsgemäß ein bis zwei Jahre und bindet Kapazitäten in der Prozesstechnologie. Wer dies auf sich nimmt, wird durch stabilere Prozesse, eine Reduzierung der Ausschussrate und bessere Gussoberflächen belohnt.


Heute ist das Bewusstsein für eine umweltverträgliche und ressourcenschonende Produktion größer denn je. Die Aluminiumindustrie hat durch die sehr gute Recyclingfähigkeit von Druckgussteilen hier bereits einen großen Vorteil.
Allerdings entstehen beim klassischen Gießprozess nicht unerhebliche Umweltbelastungen, welche sich auch in den Kosten niederschlagen. Hier sind zu erwähnen: die Energiekosten durch das Abkühlen und Wiedererwärmen der Formen, sowie der enorme Wasser- und Druckluftverbrauch beim Sprühen.
Beim Mikrosprühen hingegen werden nur geringste Mengen des Trennmittels verdampft, es wird kein Frischwasser benötigt und was ganz entscheidend ist: Es entsteht kein Abwasser. Der Verbrauch der energieintensiven Druckluft wird enorm reduziert. Der Druckgießprozess wird dadurch wesentlich besser hinsichtlich seiner Klimabilanz.

Die Kosten für die Frischwasseraufbereitung entfallen, die Trennmittelmischung in der Gießerei ist nicht mehr erforderlich. Neben Kostenersparnissen wird das Risiko von Bakterienbefall erheblich minimiert. Die teure Entsorgung von Abwasser entfällt komplett. Es werden bereits neue Gießereien ohne das Equipment für die Abwasserentsorgung ausgelegt.
Dadurch dass das Nachblasen beim Sprühprozess entfällt, können bis zu zehn Sekunden und mehr an Taktzeit eingespart werden. Die Verlängerung der Formstandzeit sorgt ebenfalls für erhebliche Einsparungen für den Erhalt oder die Erneuerung der Gießformen.