Die installierte Speicherkapazität schafft für Fill neue Möglichkeiten in der Eigenversorgung: An Wochenenden wird mit überschüssigem PV-Strom das gesamte Unternehmen versorgt – ohne Strom aus dem öffentlichen Netz zu beziehen. An durchschnittlichen Arbeitstagen überbrückt der Speicher die Nachtstunden und stellt sicher, dass der tagsüber erzeugte Solarstrom optimal genutzt wird.
„Unser Ziel ist es, die gesamte überschüssige Leistung aus unseren PV-Anlagen in die Speicher zu laden und bei Bedarf wieder an unsere Verbraucher abzugeben“, erklärt Günter Redhammer, COO von Fill. Ein wesentlicher Vorteil: Bisher mussten die PV-Anlagen an besonders sonnigen Tagen – vor allem an Wochenenden – teilweise vom Netz genommen werden. „Grund dafür waren stark schwankende Strompreise, die bei hoher Netzauslastung sogar in den negativen Bereich fallen können. In solchen Fällen hätten wir für die Einspeisung von PV-Strom ins Netz bezahlen müssen“, ergänzt Redhammer. Der Battery Park schaffe hier eine wirtschaftlich und energetisch sinnvolle Alternative.
Optimale Nutzung dank KI-unterstützter Steuerung
Auch in den Wintermonaten, wenn die PV-Stromproduktion geringer ausfällt, bietet der Speicher Vorteile. Eine KI-unterstützte Steuerungssoftware optimiert laufend die Eigenversorgung. Das System entscheidet intelligent, ob der Speicher aus PV-Anlagen oder – bei entsprechend niedrigen Preisen – aus dem Netz geladen wird. Gleichzeitig trägt Anlage aktiv zur Entlastung des Stromnetzes bei, da der Speicher Verbrauchsspitzen aus der Produktion abfedert.
Starke Partnerschaften für zukunftsweisendes Projekt
Die Planung und Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den langjährigen Partnerunternehmen hapec GmbH und EBG GmbH aus Ried. Gemeinsam wurde eine
zukunftsorientierte Lösung realisiert, die Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit vereine.


