Das Lebenszyklusbewertungsteam der International Zinc Association wird die Ergebnisse der jüngsten LCA zu ZAMAK aus recycelten Materialien (sekundäres ZAMAK) vorstellen. Die LCA basiert auf Daten der Industrie aus dem Jahr 2024. Zu den berücksichtigten LCA-Auswirkungskategorien gehört der CO2-Fußabdruck von sekundärem ZAMAK für die Region Europa.
Die Datensätze aus dieser neuen Ökobilanz für Sekundär-ZAMAK wurden an relevante Ökobilanz-Datenbankanbieter wie Ecoinvent sowie an die Datenbank „Product Environmental Footprint (PEF) 4.0“ der EU-Kommission weitergegeben, deren Ziel es ist, die Methodiken zu harmonisieren und weniger Interpretationsspielraum zu lassen als Ökobilanz- und CO2-Fußabdruck-Standards wie die der Internationalen Organisation für Normung oder des Greenhouse Gas Protocol. Sowohl Ecoinvent als auch die PEF-Datenbank bieten Designern und Planern hochwertige, aktuelle Informationen für die Verwendung von sekundärem ZAMAK. Parallel dazu hilft IZA nachgelagerten Anwendern, auf die Informationen zuzugreifen, die sie bei der Auswahl des Materials für ihr nächstes innovatives Produktdesign benötigen.
Die Recyclingquoten für Zink in Europa sind beeindruckend: 53 % des gesamten in Produkten verwendeten Zinks werden am Ende ihrer langen Nutzungsphase recycelt. Insbesondere Zinkdruckgussschrott ist ein willkommener Rohstoff für Recyclingunternehmen, die Legierungen für ein neues Produktleben herstellen. Der größte Teil des Zinkdruckgussschrotts kann ohne Beeinträchtigung der Legierungseigenschaften wieder eingeschmolzen und wiederverwendet werden.
Weitere Informationen zu den LCA-Ergebnissen und zur Nachhaltigkeit von Zinklegierungen sowie zu technologischen und marktbezogenen Neuigkeiten erhalten Sie auf der Zinc Die Casting Conference 2025.

