„Bereits in dieser frühen Phase der Technologiebefähigung steht fest, dass das WAAM-Verfahren zu geringeren Emissionen im Produktionsprozess führen kann. Die Bauteile können durch ihr geringeres Gewicht, ihre günstige Materialeinsatzquote und die Möglichkeit, Grünstrom zu verwenden, effizienter produziert werden“, sagt Jens Ertel, Leiter BMW Additive Manufacturing. Der nächste Entwicklungsschritt auf dem Weg zur Serienreife seien die Erprobungen von Bauteilen im Fahrzeug.
Die Schweißnähte im WAAM-Verfahren sorgen dafür, dass die Oberflächen der Bauteile nicht glatt, sondern leicht wellig ausfallen und in entscheidenden Bereichen fertigbearbeitet werden müssen. Die WAAM-Bauteile ließen sich aber auch ohne Nachbehandlung der Oberfläche für hohe, auch zyklische, Belastungen einsetzen. Um die Haltbarkeit direkt aus der Fertigung heraus zu gewährleisten, sind die Prozessparameter entscheidend: Die Kombination aus Schweißprozess und Roboterbahnplanung muss gut aufeinander abgestimmt werden.