Die Entwicklung erfolgte vollständig im eigenen Haus – von der ersten Idee über die Konstruktion des Gießsystems bis hin zur Fertigung. Der Rohling des Rades wird in Serie im Druckgussverfahren bei Handtmann abgegossen. Die Nachgussprozesse, wie Bearbeitung, Lackierung sowie sämtliche qualitätssichernden Prozesse, finden im Partnerunternehmen Cevher Group statt. Den gesamten Prozess richten beide Partner auf die Bedürfnisse der Automobilbranche aus.
„Mit der Einführung dieser Technologie öffnen wir das Produktfeld der Automobilräder für den Druckguss und schaffen zugleich die Grundlage, das Verfahren künftig auch auf weitere Bauteile zu übertragen. Damit setzten wir neue Standards in der Leichtmetall- sowie der Automobilindustrie“, sagt Dirk Seckler, Co-CEO Handtmann Leichtmetallguss.
HPDC als Schlüsseltechnologie für strukturrelevante Aluminiumkomponenten
Das Herzstück des Gießprozesses bildet das für die Produktion großer Serien bewährte High Pressure Die Casting (HPDC). Handtmann setzt diese Hochleistungs-Druckgusstechnik erstmals zur Herstellung kompletter Aluminiumräder ein, ein Produktsegment, das bisher ausschließlich dem Niederdruckgussverfahren vorbehalten war.




