Welche technologischen Besonderheiten oder Innovationen setzen Sie ein?
Jörg Fenstermann: Um die hohen Anforderungen an Struktur, Sicherheit und Effizienz zu erfüllen, setzen wir erstmals ein innovatives 3-Platten-Werkzeug zur Herstellung des Großgussteils ein. Diese Technologie ermöglicht es uns, die Fließlängen des Aluminiums im Gussprozess zu halbieren und gleichzeitig eine noch höhere Bauteilintegration zu erreichen. Das Ergebnis ist ein besonders maßhaltiges, stabiles und leichtes Strukturbauteil – ideal für die Anforderungen moderner E-Fahrzeuge.
Die Batterietechnologien entwickeln sich permanent weiter. Wie passen Sie die Gießerei-Prozesse an, um auch künftige Generationen von Batterien mit passenden Strukturen zu versorgen?
Jörg Fenstermann: Der Druckgussprozess bietet durch die hohe Geometriefreiheit der Formen eine enorme Flexibilität. Das bedeutet: Wir können sowohl kleinere Formanpassungen als auch komplette Neuentwicklungen schnell und effizient umsetzen. So sind wir in der Lage, auf technologische Weiterentwicklungen bei den Batterien jederzeit zu reagieren und die passenden Strukturbauteile bereitzustellen. Auch für kommende Generationen.




