Entwicklungen und Prognosen zu Zink
Nach dem Rückgang um rund 2 Prozent im Gesamtjahr 2023 sank die globale Zinkminenproduktion im ersten Halbjahr 2024 um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Rückläufig war die Produktion insbesondere in Kanada, China, Südafrika und Peru sowie in Irland und Portugal, während Australien, Brasilien, Mexiko und Schweden eine höhere Produktion verzeichneten. Die Raffinadeproduktion hingegen fiel im gleichen Zeitraum im Vorjahresvergleich nahezu unverändert aus, wenngleich es zu regionalen Verschiebungen kam.
Der weltweite Zinkverbrauch stieg in der Vergleichsperiode um 3,4 Prozent auf 6,7 Millionen Tonnen, getragen durch höheren Bedarf in Brasilien, China und dem übrigen Asien, während der Verbauch in Europa und den USA sank. Im Ergebnis verbleibt ein leichter Angebotsüberhang von 0,2 Millionen Tonnen. Die Zinkvorräte an der LME sind im August 2024 nach dem Rückgang im Vormonat bis Monatsende um 3,6 Prozent gestiegen. Damit liegen die Lagerbestände knapp 60 Prozent über dem Wert des Vorjahres.